Locken sind wunderschön — aber sie können auch unglaublich frustrierend sein. Frizz, Trockenheit, undefinierte Strähnen: Wenn du das kennst, bist du nicht allein. Die gute Nachricht? Mit der richtigen Routine und ein paar einfachen Schritten kannst du deine natürlichen Locken so richtig zum Strahlen bringen. In diesem Ratgeber zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du eine Lockenpflege-Routine aufbaust, die wirklich funktioniert — egal ob du sanfte Wellen oder enge Kringellocken hast.
Warum Locken besondere Pflege brauchen
Glattes Haar hat es leicht: Das natürliche Öl (Sebum), das deine Kopfhaut produziert, gleitet problemlos vom Ansatz bis in die Spitzen und hält das Haar geschmeidig. Bei lockigem Haar sieht das ganz anders aus. Durch die spiralförmige Struktur kann das Sebum nicht einfach nach unten wandern — es bleibt am Ansatz hängen, während die Längen und Spitzen austrocknen.
Diese natürliche Trockenheit ist der Hauptgrund, warum Locken zu Frizz neigen. Trockenes Haar sucht sich Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft, die Schuppenschicht öffnet sich, und das Ergebnis: aufgeplustertes, undefiniertes Haar statt schöner Lockensprünge.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Porosität deiner Haare — also wie gut dein Haar Feuchtigkeit aufnehmen und halten kann. Haar mit hoher Porosität (oft durch Färben, Hitze oder chemische Behandlungen) nimmt Feuchtigkeit schnell auf, verliert sie aber genauso schnell wieder. Haar mit niedriger Porosität braucht länger, um Feuchtigkeit aufzunehmen, hält sie dafür aber besser. Deine Porosität zu kennen hilft dir, die richtigen Produkte und Techniken für deine Locken zu wählen.
Einfacher Porositätstest: Lege ein sauberes Haar in ein Glas Wasser. Sinkt es schnell? Hohe Porosität. Schwimmt es oben? Niedrige Porosität. Sinkt es langsam in die Mitte? Mittlere Porosität — der Sweet Spot.
Welcher Lockentyp bist du? (2A bis 4C)
Um deine Locken optimal zu pflegen, hilft es, deinen Lockentyp zu kennen. Das bekannteste System teilt Haare in die Typen 1 (glatt) bis 4 (sehr eng gelockt) ein, jeweils mit den Untertypen A, B und C:
Typ 2 — Welliges Haar:
- 2A: Sanfte, S-förmige Wellen, eher fein und leicht zu beschweren
- 2B: Deutlichere Wellen ab dem mittleren Haarlängenbereich
- 2C: Starke Wellen, die fast schon Locken bilden, oft dicker und voluminöser
Typ 3 — Lockiges Haar:
- 3A: Große, locker fallende Spirallocken (etwa so dick wie Straßenkreide)
- 3B: Festere Ringellöckchen (etwa so dick wie ein Marker)
- 3C: Enge, federnde Korkenzieher-Locken (etwa so dick wie ein Bleistift)
Typ 4 — Krauses / Afro-Haar:
- 4A: Eng gewundene, deutlich sichtbare Spiralen
- 4B: Z-förmige Locken, weniger definierte Spiralform
- 4C: Sehr enge Locken mit minimaler Definition, extrem empfindlich
Wichtig: Du musst deinen Lockentyp nicht auf die Stelle genau bestimmen — viele Menschen haben eine Mischung auf dem Kopf. Die Einteilung hilft dir aber zu verstehen, wie intensiv deine Pflege sein sollte. Grundregel: Je enger die Locke, desto mehr Feuchtigkeit und reichhaltigere Produkte braucht sie.
Die 5-Schritte-Lockenpflege-Routine
Hier kommt das Herzstück: Unsere bewährte 5-Schritte-Routine, die für alle Lockentypen funktioniert. Du musst nur die Intensität und Produktmenge an deinen individuellen Typ anpassen.
Schritt 1: Sanft reinigen (ohne Sulfate)
Die meisten herkömmlichen Shampoos enthalten Sulfate — aggressive Tenside, die zwar gründlich reinigen, aber dem Haar dabei auch seine natürlichen Öle entziehen. Für Locken ist das fatal, denn sie sind ohnehin schon trockener als glattes Haar.
Setze stattdessen auf ein sulfatfreies Shampoo, das deine Kopfhaut sanft reinigt, ohne die Längen auszutrocknen. Massiere das Shampoo nur in die Kopfhaut ein — die Längen werden beim Ausspülen automatisch mitgereinigt.
Das ECRU New York Curl Perfect Hydrating Shampoo ist dafür ideal: Es reinigt schonend, spendet gleichzeitig Feuchtigkeit und bereitet deine Locken optimal auf die nächsten Pflegeschritte vor.
Wie oft waschen? Die meisten Lockenköpfe kommen mit 2–3 Haarwäschen pro Woche bestens aus. Tägliches Waschen trocknet lockiges Haar unnötig aus. An den Tagen dazwischen kannst du deine Locken einfach auffrischen (dazu später mehr).
Profi-Tipp: Manche schwören auf „Co-Washing" — also das Reinigen nur mit Conditioner, ganz ohne Shampoo. Das kann besonders für die Typen 3C bis 4C gut funktionieren. Achte aber darauf, dass du mindestens alle ein bis zwei Wochen ein klärendes Shampoo nutzt, um Produktrückstände zu entfernen.
Schritt 2: Intensiv pflegen mit Conditioner
Der Conditioner ist für Locken kein optionaler Schritt — er ist das Wichtigste deiner gesamten Routine. Er gleicht den Feuchtigkeitsverlust aus, macht das Haar geschmeidig und erleichtert das Entwirren enorm.
Trage den Conditioner großzügig in den Längen und Spitzen auf — spare den Ansatz aus, damit er nicht beschwert wird. Lass ihn mindestens 3–5 Minuten einwirken, damit die Pflegestoffe tief ins Haar eindringen können. Nutze diese Zeit zum Entwirren: Arbeite dich mit den Fingern oder einem grobzinkigen Kamm vorsichtig von den Spitzen nach oben.
Der ECRU New York Curl Perfect Hydrating Conditioner versorgt deine Locken intensiv mit Feuchtigkeit und macht sie weich und kämmbar, ohne sie zu beschweren.
Wichtig: Spüle den Conditioner nicht komplett aus! Lass einen kleinen Rest im Haar (sogenannter „Squish to Condish"-Trick) — das gibt deinen Locken zusätzliche Feuchtigkeit und Sprungkraft. Drücke dazu das Wasser sanft von unten nach oben in die Haare, sodass ein leichtes Quietschgeräusch entsteht.
Schritt 3: Leave-In für Feuchtigkeit
Nach dem Ausspülen kommt der Leave-In — ein Feuchtigkeits-Booster, der im Haar bleibt und den ganzen Tag über für Geschmeidigkeit sorgt. Er bildet eine leichte Schutzschicht, die Frizz reduziert und die Feuchtigkeit im Haar einschließt.
Trage das Leave-In auf feuchtem, handtuchtrockenem Haar auf — nicht auf nassem, nicht auf trockenem Haar. Nasses Haar verdünnt das Produkt zu sehr, trockenes Haar nimmt es nicht gleichmäßig auf.
Der ECRU New York Rejuvenating Moisture Mist ist perfekt dafür: Ein leichter Feuchtigkeitsnebel, den du einfach ins Haar sprühst und mit den Händen verteilst. Er beschwert nicht und eignet sich für alle Lockentypen.
Wichtig — schichtweise aufbauen: Beginne mit einer kleinen Menge und arbeite dich hoch. Zu viel Produkt auf einmal kann Locken beschweren oder verkleben. Lieber zweimal dünn als einmal zu dick auftragen.
Schritt 4: Styling-Produkt für Definition
Jetzt kommt der Schritt, der den Unterschied zwischen „okay" und „wow" macht: das Styling-Produkt. Es sorgt für Definition, Halt und Glanz — also dafür, dass deine Locken wirklich als einzelne, schöne Spiralen sichtbar werden.
Welches Produkt passt zu dir?
- Leichte Cremes und Lotions: Ideal für Typ 2A bis 3A — geben Definition ohne zu beschweren
- Stylingcremes und Gele: Perfekt für Typ 3A bis 3C — mehr Halt und Kontrolle
- Reichhaltige Butter und Öle: Am besten für Typ 4A bis 4C — maximale Feuchtigkeit und Definition
Die ECRU New York Curl Perfect Defining Styling Potion ist ein vielseitiges Styling-Produkt, das Locken definiert, Frizz bändigt und einen natürlichen, flexiblen Halt gibt — ohne zu verkleben oder das Haar steif zu machen.
Die richtige Technik macht den Unterschied:
- „Praying Hands" (Gebetshände): Verteile das Produkt zwischen beiden Handflächen und gleite damit von oben nach unten über einzelne Haarpartien. So wird es gleichmäßig verteilt, ohne die Lockenstruktur zu zerstören.
- „Scrunching" (Knautschen): Nimm deine Haarspitzen in die Hand und drücke sie rhythmisch nach oben Richtung Kopfhaut. Das aktiviert die natürliche Lockenform und sorgt für mehr Sprung und Volumen.
Profi-Tipp: Kombiniere beide Techniken — erst Praying Hands für die gleichmäßige Verteilung, dann Scrunching für Definition und Volumen.
Schritt 5: Trocknen — mit Geduld
Der letzte Schritt ist gleichzeitig der, bei dem die meisten Fehler passieren. Wie du deine Locken trocknest, entscheidet maßgeblich über das Endergebnis.
Lufttrocknen liefert die besten Ergebnisse — es ist die schonendste Methode und produziert am wenigsten Frizz. Ja, es dauert. Aber es lohnt sich. Plane genug Zeit ein oder wasche deine Haare abends.
Wenn es schnell gehen muss: Diffusor! Ein Diffusor-Aufsatz verteilt die Luft des Föhns gleichmäßig und bläst die Locken nicht aus der Form. Benutze immer die niedrigste Hitze- und Geschwindigkeitsstufe. Halte den Diffusor unter die Locken und bewege ihn so wenig wie möglich.
Das richtige Handtuch: Wirf dein Frottee-Handtuch in die Ecke — zumindest wenn es um Locken geht. Frottee raut die Haarstruktur auf und verursacht Frizz. Nutze stattdessen ein Mikrofaser-Handtuch oder ein altes Baumwoll-T-Shirt, um überschüssiges Wasser sanft auszudrücken.
„Plopping"-Technik: Lege ein Mikrofaser-Handtuch flach hin, beuge dich darüber und lasse deine Locken hineinfallen. Wickle das Handtuch um den Kopf und befestige es. So trocknen die Locken in ihrer natürlichen Form, ohne durch die Schwerkraft langgezogen zu werden. 15–30 Minuten ploppen, dann zum Lufttrocknen lösen.
Die goldene Regel: „Hands off!" Sobald du deine Produkte eingearbeitet hast und die Locken trocknen, gilt: Nicht anfassen! Jedes Anfassen stört den Trocknungsprozess und verursacht Frizz. Warte, bis deine Haare komplett trocken sind. Wenn du ein Gel benutzt hast, bildet sich ein leichter „Gel Cast" (eine harte Schicht um die Locken) — das ist gewollt! Sobald alles trocken ist, brichst du diesen Cast, indem du mit etwas Öl auf den Händen sanft über die Locken streichst. Das Ergebnis: weiche, definierte, glänzende Locken.
Die „Curly Girl Methode" — was steckt dahinter?
Vielleicht hast du schon von der „Curly Girl Methode" (CGM) gehört. Entwickelt von der Lockenspezialistin Lorraine Massey, basiert sie auf einigen einfachen Regeln:
- Keine Sulfate: Nur sanfte, sulfatfreie Reinigung
- Keine Silikone: Sie versiegeln das Haar und verhindern, dass Feuchtigkeit eindringt (es sei denn, sie sind wasserlöslich)
- Kein Rubbeln mit dem Handtuch: Nur Mikrofaser oder Baumwoll-T-Shirts
- Keine Hitze: Nur Lufttrocknen oder Diffusor auf niedriger Stufe
- Kein Bürsten: Nur Entwirren im nassen Zustand mit den Fingern oder grobem Kamm
Die Vorteile: Viele Lockenfrauen berichten von deutlich definierten, gesünderen und glänzenderen Locken, nachdem sie die Methode einige Wochen durchgehalten haben. Besonders der Verzicht auf Sulfate und Silikone kann einen spürbaren Unterschied machen.
Die Grenzen: Die CGM ist kein Gesetz. Manche Lockentypen vertragen durchaus hin und wieder ein klärendes Shampoo mit Sulfaten, um Rückstände zu entfernen. Andere brauchen bestimmte Silikone für den Hitzeschutz. Und manche finden, dass die strikte Methode bei ihrem Haartyp einfach nicht funktioniert — und das ist völlig okay. Nimm die Prinzipien als Leitfaden, nicht als starres Regelwerk. Hör auf dein Haar und experimentiere.
Refresh Day: Locken am zweiten Tag auffrischen
Deine Locken sehen am Waschtag fantastisch aus — aber was ist mit Tag zwei, drei oder vier? Hier kommt die „Refresh-Routine" ins Spiel.
Die schnelle Auffrischung:
- Fülle eine Sprühflasche mit Wasser (optional: ein paar Tropfen Leave-In dazugeben)
- Besprühe die Stellen, die plattgedrückt oder frizzig aussehen
- Arbeite eine kleine Menge Styling-Produkt in die betroffenen Partien ein
- Scrunche die Locken wieder in Form
- Kurz an der Luft trocknen lassen — fertig!
Die Ananas-Technik für die Nacht: Bevor du schlafen gehst, binde deine Locken locker zu einem hohen, losen Pferdeschwanz zusammen — wie eine Ananas auf dem Kopf. Benutze dafür ein weiches Scrunchie oder Satin-Haargummi, das nicht einschnürt. So werden die Locken nicht plattgedrückt und behalten ihre Form über Nacht. Alternativ kannst du auch ein Satin-Kopfkissenbezug verwenden — Satin verursacht weniger Reibung als Baumwolle und reduziert Frizz im Schlaf.
Die 6 häufigsten Fehler bei der Lockenpflege
Du machst alles richtig, aber deine Locken wollen einfach nicht mitspielen? Vielleicht schleicht sich einer dieser klassischen Fehler in deine Routine:
1. Haare mit einem Frottee-Handtuch trockenrubbeln
Frottee ist der natürliche Feind von Locken. Die raue Oberfläche raut die Schuppenschicht auf, entzieht Feuchtigkeit und verursacht massiven Frizz. Nutze stattdessen ein Mikrofaser-Handtuch und drücke — niemals rubbeln — das Wasser sanft aus.
2. Locken im trockenen Zustand bürsten
Eine Bürste auf trockenem, lockigem Haar zerstört die Lockenstruktur, verursacht Frizz und kann zu Haarbruch führen. Entwirre deine Haare nur im nassen Zustand, großzügig mit Conditioner bedeckt, und benutze deine Finger oder einen grobzinkigen Kamm.
3. Zu wenig Conditioner verwenden
Wenn du bei Locken am Conditioner sparst, sparst du am falschen Ende. Lockiges Haar braucht deutlich mehr Pflege als glattes Haar. Sei großzügig — deine Locken werden es dir danken.
4. Silikone verwenden, ohne sie richtig auszuwaschen
Nicht wasserlösliche Silikone (wie Dimethicone) legen sich als unsichtbare Schicht um das Haar und können nur mit Sulfaten entfernt werden. Wenn du sulfatfreies Shampoo nutzt, aber Produkte mit nicht wasserlöslichen Silikonen verwendest, kommt es zu „Build-up" — das Haar wird schwer, strähnig und die Locken verlieren ihre Sprungkraft.
5. Hitze-Styling ohne Hitzeschutz
Wenn du doch mal zum Glätteisen oder Lockenstab greifst, verwende immer einen Hitzeschutz. Hitze schädigt die Haarstruktur dauerhaft, erhöht die Porosität und macht das Haar anfälliger für Frizz und Bruch.
6. Ständig die Locken anfassen
Wir wissen — Locken sind toll zum Anfassen. Aber jede Berührung stört die Lockenbildung (besonders beim Trocknen) und verursacht Frizz. Hände weg, bis die Locken komplett trocken sind!
Lockenpflege im Sommer vs. Winter
Deine Locken-Routine sollte sich mit den Jahreszeiten verändern — denn dein Haar reagiert stark auf Umgebungsbedingungen.
Sommer:
- Hohe Luftfeuchtigkeit kann Frizz verstärken — setze auf Anti-Frizz-Produkte und leichte Gele, die eine Barriere gegen Feuchtigkeit aus der Luft bilden
- UV-Strahlung trocknet das Haar aus und bleicht die Farbe — ein Leave-In mit UV-Schutz hilft
- Chlor- und Salzwasser? Spüle deine Haare vorher mit klarem Wasser aus — nasses Haar nimmt weniger Chlor/Salz auf
- Leichtere Produkte verwenden, damit das Haar nicht beschwert wird
Winter:
- Trockene Heizungsluft entzieht dem Haar massiv Feuchtigkeit — setze auf reichhaltigere Conditioner und tiefenwirksame Haarmasken (einmal pro Woche)
- Statische Aufladung durch Mützen und Schals? Ein leichtes Öl oder Serum auf den Spitzen hilft
- Gehe nie mit nassem Haar nach draußen — das kann im schlimmsten Fall zu Haarbruch führen
Ganzjährig empfehlenswert: Das ECRU New York Silk Nectar Serum ist ein echtes Multitalent. Es verleiht seidigen Glanz, bändigt Frizz und schützt die Spitzen — im Sommer wie im Winter. Ein paar Tropfen in den Längen und Spitzen verteilen, und deine Locken sehen sofort gepflegter und glänzender aus.
Häufige Fragen zur Lockenpflege
Wie oft sollte ich meine Locken waschen?
Die meisten Lockentypen profitieren von 2–3 Haarwäschen pro Woche. Manche kommen sogar mit nur einer Wäsche pro Woche aus. Beobachte, wie deine Kopfhaut und Locken reagieren, und passe die Häufigkeit individuell an. An den Zwischentagen reicht ein Refresh mit Wasser und etwas Styling-Produkt.
Kann ich meine Locken kämmen?
Ja — aber nur im nassen Zustand und mit viel Conditioner im Haar. Benutze deine Finger, einen grobzinkigen Kamm oder eine spezielle Entwirrbürste (wie die Tangle Teezer). Arbeite dich immer von den Spitzen nach oben zum Ansatz vor, niemals umgekehrt. Auf trockenem Haar solltest du Locken niemals kämmen oder bürsten.
Was genau ist „Plopping"?
Plopping ist eine Trocknungstechnik, bei der du deine frisch gestylten, nassen Locken in ein Mikrofaser-Handtuch oder Baumwoll-T-Shirt einwickelst. Du beugst dich über das ausgebreitete Tuch, lässt deine Locken hineinfallen und wickelst es um den Kopf. Das Haar trocknet so in seiner natürlichen Lockenform, ohne durch die Schwerkraft langgezogen zu werden. 15–30 Minuten reichen aus, danach kannst du die Locken an der Luft weitertrocknen lassen.
Hilft Arganöl bei Locken?
Arganöl ist ein hervorragendes Finish-Produkt für Locken. Es spendet Feuchtigkeit, reduziert Frizz und verleiht Glanz. Verwende es allerdings sparsam und nur auf den Längen und Spitzen — zu viel Öl kann feine Locken beschweren. Am besten auf dem feuchten Haar oder nach dem Trocknen als letzten Schritt auftragen.
Brauche ich eine Tiefenpflege-Maske?
Unbedingt! Eine wöchentliche Tiefenpflege (Deep Conditioning) kann für Locken den entscheidenden Unterschied machen. Besonders wenn dein Haar gefärbt, hitzegeschädigt oder sehr trocken ist, braucht es regelmäßig eine extra Portion Feuchtigkeit und Protein. Trage die Maske auf das nasse, frisch gewaschene Haar auf, lass sie 15–30 Minuten einwirken (mit einer Duschhaube geht's noch besser) und spüle sie gründlich aus.
Dein Lockenpflege-Neustart beginnt jetzt
Schöne, definierte Locken sind kein Glücksfall — sie sind das Ergebnis der richtigen Routine, der passenden Produkte und ein bisschen Geduld. Du musst nicht alles auf einmal umstellen: Fang mit einem sulfatfreien Shampoo an, sei großzügiger mit dem Conditioner und lass das Frottee-Handtuch weg. Allein diese drei Änderungen können einen enormen Unterschied machen.
Und denk daran: Jeder Lockenkopf ist einzigartig. Was bei anderen funktioniert, muss bei dir nicht genauso wirken. Experimentiere, beobachte und hab Spaß dabei, deine persönliche Routine zu finden.
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